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March R.S. steigert die Bearbeitung von Vorfällen im Bereich der Cybersicherheit um 275 %

25 November 2021 Kategorie: Banca March

Die Bearbeitung derartiger Schadensfälle ist um 275 % gestiegen.

  • Im vergangenen Jahr hat March R.S. beobachtet, dass sich die Angriffe mit Ransomware vervierfacht haben und die Phishing-Fälle um 150 % gestiegen sind, was zu einem der größten Probleme für die spanischen Unternehmen geworden ist. 
  • Die Hälfte dieser Fälle haben internationalen Charakter, entweder, weil sie Systeme des Versicherten außerhalb Spaniens betreffen, oder weil sie sein Kunden- und Anbieternetz mit Sitz im Ausland angreifen. 
  • Angesichts dieses Anstiegs empfiehlt March R.S. eine kontinuierliche Überprüfung der Sicherheitssysteme und die Einführung von Protokollen. Zudem wird von einer Lösegeldzahlung mit Kryptowährung abgeraten. 

March Risk Solutions (March R.S.), zu 100 % eine Tochtergesellschaft von Banca March und der erste Versicherungsmakler mit ausschließlich spanischem Kapital, hat im letzten Jahr einen starken Anstieg der Cyberattacken bei ihren Kunden festgestellt. Die Bearbeitung derartiger Schadensfälle ist um 275 % gestiegen. Laut ihren Experten ergibt sich dieser steigende Trend aus der Digitalisierung der Unternehmen infolge der Pandemie.  

Gemäß verschiedenen internationalen Berichten gehört Spanien zu einem der Länder mit den meisten Angriffen. Seit seiner Einführung im Februar 2020 hat das INCIBE (Spanisches Institut für Cybersicherheit) über seinen öffentlichen Service mehr als 47.000 Anfragen betreut.

Dementsprechend hat March R.S. beobachtet, dass sich die Ransomware-Angriffe oder „Datenentführungen“ im Laufe des vergangenen Jahres vervierfacht haben und die Fälle von Phishing oder Betrug im Internet um 150 % gestiegen sind, d. h., sie sind zu einem der größten Probleme für die spanischen Unternehmen geworden. In diesem Zusammenhang stellt der Versicherungsmakler einen spürbaren Anstieg des Risikobewusstseins sowohl für sein Geschäft als auch seinen Ruf fest.

Ein weiteres bedeutendes Element dieser Tendenz ist der internationale Charakter der Angriffe, entweder, weil sie die Systeme des Versicherten außerhalb Spaniens oder eine seiner Filialen betreffen, oder weil sie sich gegen sein internationales Kunden- und Anbieternetz wenden. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die europäische Gesetzgebung nicht über homogene und einheitliche Vorschriften verfügt und es auf globaler Ebene Länder gibt, die nicht einmal eine minimale Schutzregulierung haben, bedeuten die internationalen Angriffe eine zusätzliche Herausforderung für die Unternehmen, da ihnen die technischen und gesetzlichen Anforderungen in den verschiedenen Ländern nicht bekannt sind.

Darüber hinaus warnt der Versicherungsmakler, dass zahlreiche Angriffe, die gegen seine Kunden erfolgt sind, von Hackern ausgehen, die Wiederholungstäter sind. Dies zeigt deutlich die Verletzlichkeit und Notwendigkeit besserer Vorbeugungs- und Schutzmaßnahmen durch eine konstante Überwachung der Systeme. In diesem Zusammenhang ermöglicht die Aufnahme von aktualisierten und maßgeschneiderten Handlungsprotokollen eine bessere Lösung für den Vorfall, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch bezüglich der Bearbeitungsfristen.

Und schließlich ist darauf hinzuweisen, dass die Lösegeldzahlungen in Kryptowährung im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen sind und dass nach den Statistiken eine Fortsetzung dieses Anstiegs abzusehen ist. Diesbezüglich rät March R.S. stark davon ab, die Bezahlung für solche „Entführungen“ in Kryptowährung durchzuführen, da die Versicherungspolicen für Cybersicherheit nur eine begrenzte Deckung zur Rückerstattung unter bestimmten Umständen bieten und sich zudem das betroffene Unternehmen der Straftat der Mithilfe zur Geldwäsche schuldig macht.

José María Elguero, der Leiter der Abteilung Finanzrisiken des Versicherungsmaklers weist darauf hin, wie wichtig es ist, die Deckungen der Police zu prüfen, denn „infolge von Selbstbeteiligungen und Fällen, in denen zusätzliche Pflichtversicherungen für den Versicherten festgelegt werden, kann die Nützlichkeit der Deckung stark reduziert sein.“ Gleichzeitig warnt er vor den starken Prämienerhöhungen, die sich bei den Verlängerungen ergeben.

Antonio Santos, Leiter für Schadensfälle bei Finanzrisiken fügt seinerseits hinzu, dass die wirtschaftlichen und rufbezogenen Auswirkungen, die die Cyberangriffe für die Unternehmen bedeuten, ausgeklügelte Schutzmechanismen erfordern, und erklärt: „bei March R.S. verfügen wir über die notwendigen technischen und rechtlichen Kenntnisse, um Cyberangriffe sowohl nationaler als auch internationaler Herkunft zu bekämpfen.“

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